Über das Projekt

Gemeinnütziger Verein im Dienste der Zivilgesellschaft 

COBIN claims wurde 2017 aus der Mitte der Zivilgesellschaft für die Zivilgesellschaft gegründet. Der Grundgedanke: Personen, die aufgrund ihrer beruflichen Karriere als Anwälte, Sachverständige oder als Journalisten die "schmutzigen Hinterhöfe" dieser Republik gesehen haben, bringen ihre Expertise zum Wohle der Allgemeinheit in ein Projekt ein. Denn zu oft haben die Gründer und Beiratsmitglieder des Vereins in ihrem beruflichen Werdegang gesehen, wie einfachen Bürgern, Kleinunternehmern oder Privatanlegern von Schädigern sprichwörtlich das Geld aus der Tasche gezogen wird - und rechtlich konnten sich die Betroffenen kaum wehren, weil bei Massen-Schäden oft die Rechtsdurchsetzung an Kosten-Hürden scheitert. Denn nur wenige riskieren etwa für ein paar Tausend € Schaden einen Prozess, dessen Kostenrisiko ein Vielfaches des Schadens ausmachen kann. 

Dem Ideal folgend, dass der meist ohnmächtigen Masse Gehör geschenkt und ihr der Weg zur rechtlichen Durchsetzung ihrer Ansprüche bei Massen-Schäden geebnet wird, wurde COBIN claims im März 2017 gegründet. COBIN steht für COnsumers (Konsumenten) Business (Kleinunternehmer) und INvestors (Privatanleger). 
 
COBIN claims versteht sich als Schild und Schwert der Zivilgesellschaft! "Wir" Bürger erstreiten uns unser Recht selbst. Wir vertrauen auf eine objektive Justiz, mit der "wir" als Gemeinschaft mit der Stärke der Gemeinschaft und Solidarität unter Geschädigten zu "unserem" Recht kommen, statt auf blumige Ankündigungen der Politik zu vertrauen.  Der Verein ist:

*) politisch unabhängig  und steht nicht im Dienst einer Interessensgruppe, Partei oder Lobbyisten
*) hat keine Investoren, "Gönner" oder andere Financiers im Hintergrund, ist daher wirtschaftlich unabhängig und
*) hat bis zum heutigen Tag keinen Cent an Förderungen bekommen und will dies auch nicht.

Rund 10.000 Betroffene haben sich bereits in verschiedenen Aktionen unter den Schirm von COBIN claims begeben! Tausende etwa im Dieselskandal-Fall bei VW; im Anleger-Massenschadenfall Wienwert etwa steht hinter COBIN claims die größte Geschädigten-Gruppe im Fall.  

Rationelle Hilfe bei Massenschäden

Mit der Globalisierung und dem weltweiten Handel haben die Massenschäden durch „Betrugssoftware“ bei Fahrzeugen, durch falsche Anlageberatung von Banken und Finanzdienstleistern, durch fehlerhafte Produkte, durch irreführende Werbung und durch Kartellbildungen extrem zugenommen.
COBIN claims will die Geschädigten sammeln und deren Interessen vertreten. Die Grundidee ist, dass die Geschädigten kein Prozessrisiko treffen soll oder die Rechtsdurchsetzung möglichst günstig erfolgt.

Dies wird erreicht durch:
*) Organisatorisch schlanke Struktur: COBIN claims unterhält keine teuren Büros (in der heutigen Zeit mit Online-Aktenbearbeitung nicht mehr nötig), Dienstautos oä. Das bedeutet, dass zum Nutzen der Geschädigten laufende Kosten niedrig gehalten werden und der erzielte Kostenvorteil an Betroffene weiter gegeben wird. Daher sind auch etwaige Organisationskosten-Beiträge mit zB. 12 € für einen Anschluss ans Strafverfahren sehr niedrig. Daher wird auch weitgehend auf IT-Lösungen gesetzt, um günstig und rational Fälle zu bearbeiten, weswegen wir auch ausschließlich online mit Teilnehmern kommunizieren.
*) Massen-Effekt und Verhandlungs-Macht: Wenn sich viele Betroffene hinter COBIN claims versammeln, kann der Verein etwa bei Anwaltskanzleien wesentlich bessere Konditionen als "Groß-Kunde" aushandeln als ein einzelner Betroffener. Die ausgehandelten Vergünstigungen liegen oft im Bereich eines hohen zweistelligen Prozent-Betrages im Vergleich zum "Regulär-Preis".
*) Kooperation mit erfahrenen Partner:  COBIN claims kooperiert vor allem mit Anwälten und Sachverständigen, die im Beirat des Vereins vertreten sind und sich als zuverlässig und die Ideale des Vereins mittragend bewiesen haben.
*) Rationelle Rechtsdurchsetzung: Gerade bei Massenschäden ist trotz zahlreicher Geschädigter die schädigende Handlung und somit der rechtsrelevante Sachverhalt an sich meist gleich. IT-basierte Fallbearbeitung ("legal tech"), Staffelung nach Geschädigten-Gruppen, definierter "Check-In" für Betroffene in Kanzleien, Behörden und Gerichten ermöglichen daher eine rationale, straffe und kostengünstige Handhabung von Massenschadenfällen zum Vorteil jedes Betroffenen.  Auf Ebene der Partner trifft selbiges zu, denn in Kanzleien können COBIN-Fälle aufgrund der großen Fallzahl und den Vorarbeiten des Vereins effektiver, rationeller und somit günstiger bearbeitet werden.  
*) Aushandeln von Prozessfinanzierungen: Ein Einzelner kommt kaum an Prozessfinanzierungen (Rechtsschutzversicherung im Nachhinein), da Finanzierungen meist erst ab einem Millionen-Schadenvolumen übernommen werden. In der Masse hingegen können aber für zahlreiche Geschädigte Prozessfinanzierungen ausgehandelt werden, um diesen Klagsführungen ohne Kostenrisiken zu ermöglichen. Eine Prozessfinanzierung kann, muss aber nicht immer sinnvoll sein, da der Finanzierer bei einem Prozess-Erfolg meist eine Quote von zehn bis 35 Prozent vom erstrittenen Betrag erhält. COBIN claims holt ggf. Prozessfinanzierer als Projekt-Partner ins Boot, steht aber selbst keinesfalls in einer wirtschaftlichen Dauer-Kooperation mit irgendeinem Finanzierer, um seine Unabhängigkeit zu wahren! Daher arbeitet der Verein auch an "hauseigenen", gemeinnützigen wie transparenten Finanzierungslösungen.

COBIN claims organisiert Sammelklagen oder Sammel-Rechtsdurchsetzungen, ist aber nicht in der Rechtsberatung im engeren Sinn tätig oder beschäftigt sich mit Tätigkeitsfeldern, die einzelnen Berufsgruppen wie etwa Anwälten, Steuerberater, Sachverständigen oä. vorbehalten sind. Vor allem aus Zweckmäßigkeits- und Rationalisierungs-Gründen ist COBIN claims somit kein Berater für die Sorgen des Alltags und schon gar kein "Anwalt" des Einzelnen am Bezirksgericht, sondern eine Sammelklagen-Plattform, über die straff und mit "Ecken und Kanten" organisierte Sammel-Verfahren für die Masse an Geschädigten auf den Weg gebracht werden!
 

Grundgedanke: Hilfe bei ungleicher Marktmacht

Wer wirtschaftlich stark ist, diktiert den Schwachen seine Regeln (VW zahlt in den USA Schadenersatz, in Europa bislang nicht), In der Regel sind die Geschädigten bei Massenschäden zunächst die Schwächeren. Ob sie nun Verbraucher im Sinn der Gesetze sind oder aber Unternehmen, deren Machtdefizit gegenüber Konzernen und Kartellen dem der Verbraucher gegenüber Unternehmern ähnlich ist.
COBIN claims will das Machtgefälle ausgleichen: „Viele Davids können stärker sein als ein Goliath!“

 

Hilfe mittels Gerichten und Medien

In den USA gibt es ein starkes Instrument für Schadenersatz bei Massenschäden:
Die Sammelklagen nach dem „opt out“-Prinzip. In Europa hat die Wirtschaft eine europäische Sammelklage bislang erfolgreich verhindern können. Doch es gibt in den einzelnen Staaten durchaus Instrumente, mit denen man Sammelaktionen juristisch befördern kann: Verbandsklagen gegen Klauseln und irreführende Werbung, in Österreich die „Sammelklage nach österreichischem Recht“, in Deutschland die „Musterklage“ (derzeit für Kapitalanleger, bald vielleicht für alle Verbrauchersachen) oder in den Niederlanden die „opt out“-Vergleiche über Stiftungen, die für Geschädigte verhandeln oder klagen.

Doch auch die Medien sind – nicht zu Unrecht als „vierte Gewalt“ im Staat bezeichnet – bei Sammelaktionen ein wichtiger Partner. Schließlich muss die Aktion bekanntgemacht werden und ist für die "Kontrolle von außen" für Gerichtsverfahren wichtig.

COBIN claims will alle juristisch aussichtsreichen Mittel zum Einsatz bringen, um die Ansprüche der Geschädigten durchzusetzen.
COBIN claims wird diese Klagen auch medial begleiten.

 

Hilfe von unabhängigen Profis

Schädiger können sich in der Regel die besten Rechtsanwälte und Gutachter leisten. Geschädigte – insbesondere ohne Rechtsschutzversicherung – können das nicht.
Daher werden viele Ansprüche gar nicht weiter gerichtlich verfolgt. Das freut die Schädiger. Die können damit rechnen, den Unrechtsgewinn weitgehend zu behalten. Das ist Anreiz es wieder zu tun bzw. für gesetzeskonforme Mitbewerber ein Anreiz es auch zu tun. Das schädigt den Marktplatz und die Gesellschaft.

COBIN claims arbeitet mit Profis zusammen. Wir prüfen die Fälle aus einem idealistischen Standpunkt. Doch die Prozessfinanzierer – mit denen wir zusammenarbeiten – sind kühle Rechner. Nur wenn die Erfolgsaussichten gut sind, wird finanziert. Die Rechtsanwälte und Gutachter – mit denen wir zusammenarbeiten – sind Experten auf ihrem Gebiet und bringen ihre Expertise ein.

 

Vergleich oder Prozesserfolg

Ein Sprichwort sagt: „Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand“, will sagen, man kann nie vorhersagen, dass man Gerichtsverfahren zu 100% gewinnen wird.
Ein weiteres Sprichwort sagt: „Wer schnell hilft, hilft doppelt“, will sagen, dass Geschädigte bei rascher Einigung durchaus bereit sind, Abstriche von der Forderung zu machen.

COBIN claims zielt in erster Linie auf gute und rasche Vergleiche. Doch wenn der Schädiger dazu nicht bereit ist, wird Prozess geführt. Das ändert dann häufig – nach einiger Zeit – die Haltung der Schädiger.