Sammelaktion P&R-Container-Investments-Insolvenz – Ansprüche heimischer Anleger

Vor wenigen Monaten ist die deutsche Gesellschaft P&R insolvent geworden, die Staatsanwaltschaft ermittelt und es kam zu einer Verhaftung. Eine Anklage wird für Q1 2019 erwartet. 54.000 Anleger sind mit einem Schaden von 3,5 Mrd. € in mehreren Ländern betroffen – nähere Informationen unter http://bit.ly/2SfDgf4 (Wiki) bzw. Infos bei NWH&P: https://www.nwhp.at/milliardenpleite-des-deutschen-container-investment-anbieters-pr/

Im Fall gibt es nun eine Anklage gegen den Firmenchef: https://bit.ly/2Sy3XPY 

Auch in Österreich gibt es zahlreiche Betroffene.

Nachdem im November 2019 auch der Vertriebspartner TSV nach zwei erfolgreich geführten Anleger-Klagen in die Insolvenz schlitterte (siehe dazu die APA-OTS-Medienmeldung unten), ist nunmehr der Wirtschaftsprüfer für Anlegern ein möglicher Haftungs-Adressat! In einem vorlaufenden Muster-Verfahren wurde der Prüfer bereits insofern erfolgreich geklagt, alsdass Anlegern ein Gerichtsstand in Österreich gegen den deutschen Prüfer zugestanden wurde: Das bedeutet, dass Anleger-Klagen im Inland geführt werden können! Anleger sollten jedenfalls eine Forderungsanmeldung im Insolvenzverfahren von TSV vornehmen, um sich einerseits die Quote aus diesem Verfahren zu sichern, andererseits arbeitet COBIIN claims an der Realisierung einer Sammel-Rechtsdurchsetzung für Betroffene, um über die Quote hinaus eine höhere Kapitalrückführung zu ermöglichen.
 

Ablauf der Aktion:

1.)    Sammlungsphase: Anleger werden gebeten, sich im Formular auf der nächsten Seite einzutragen. Die Wiener Anlegerrecht-Kanzlei Neumayer, Walter, Haslinger & Partner ist bereits für einige betroffene Anleger aktiv – über COBIN claims erhalten Sie dort rechtliche Betreuung zu besseren Konditionen. Das bedeutet, dass Sie zunächst vergünstigt in den Genuss anwaltlicher Betreuung bei einer spezialisierten Kanzlei kommen. Je mehr Geschädigte sich hinter COBIN claims versammeln, desto größer wird der Druck auf die Schädiger!

2.)    Sollte eine ausreichend große Anzahl an Anlegern sich melden, plant COBIN claims eine Prozessfinanzierung zu organisieren. Das bedeutet für Sie als Betroffenen: Sie können Klagen ohne Selbstzahlungen und ohne Risiko führen bzw. Teil einer Sammelklage sein. Ein Prozessfinanzierer finanziert die Verfahren vor und bezahlt alle Kosten, falls Prozesse verloren werden. Wird hingegen das Verfahren gewonnen, erhält der Finanzierer eine prozentuelle Prämie vom erstrittenen Betrag. Üblich sind hier Prozentsätze von 20 bis 37 %.

3.)    Sollte dies scheitern oder kein Prozessfinanzierer gewonnen werden, plant COBIN claims, Musterverfahren oder Sammelvergleich zu organisieren bzw. dafür eine Crowdfunding-Aktion zu starten.

Organisationskostenbeitrag: 60 € (50 € + 10 € USt) je Investment - einzuzahlen auf das Vereinskonto AT07 1420 0200 1097 0998.

Wir informieren über alle weiteren Entwicklungen via Newsletter, sobald Sie sich registriert haben.

 

 

Weiterführende Information:
- AKV/Insolvenzmeldung: https://www.akv.at/insolvenz/1300428/tsv-transportsysteme-vertriebs-und-verwaltungs-gmbh.php

- Medienmeldung vom 22.11.2019:

OTS0035, 22. Nov. 2019, 09:56

COBIN claims: Nach Pleite des Grazer Vermittlers von Container-Investments TSV ist Wirtschaftsprüfer im Visier der Anleger

Musterverfahren erfolgreich: Deutscher Wirtschaftsprüfer kann in Österreich geklagt werden / Plattform wurde mehr als eine Million € Schaden heimischer Anleger gemeldet

Wien (OTS) - Laut AKV ist der Grazer Vermittler von deutschen P&R-Schiffcontainer-Beteiligungen, TSV, in die Insolvenz geschlittert: TSV hatte zuvor zwei Verfahren gegen Anleger erstinstanzlich verloren und nun Insolvenz angemeldet. Für Anleger bedeutet das nicht das Aus für die Verfolgung ihrer Ansprüche, sagt COBIN claims-Obmann Mag. Oliver Jaindl: „Nun rücken Ansprüche gegen Wirtschaftsprüfer in den Vordergrund. Das ist ein übliches, erprobtes Vorgehen bei derartigen Anlegerschaden-Fällen“. Dr. Wolfgang Haslinger, Vorsitzender des Beirates Rechtsanwälte bei COBIN claims: „Wir haben bereits erfolgreich ein Verfahren in Wien gegen den Prüfer geführt: Mit dem Ergebnis, dass der deutsche Prüfer in Österreich geklagt werden kann. Das ist ein großer Schritt in die richtige Richtung bei der Durchsetzung von Ansprüchen heimischer Anleger.“ Mitschädiger wie Wirtschaftsprüfer oder Gutachter verfügen meist über Haftpflichtversicherungen.

Anleger, so Haslinger, sei jedenfalls auch anzuraten, sich – neben einem Vorgehen gegen Wirtschaftsprüfer – anwaltlichen Rat über (weitere) rechtliche Möglichkeiten einzuholen und sich mittel professioneller Vertretung am Insolvenzverfahren zu beteiligen, um daraus die (mehr oder weniger hohe) Insolvenz-Quote zu erhalten.

Laut Jaindl haben sich an die gemeinnützige, unabhängige Plattform für Sammelklagen bisher P&R-Geschädigte mit einem Schaden-Volumen von über einer Mio. € gewandt, die sich für eine gesammelte Rechtsdurchsetzung interessieren. Die Vormerkung für eine etwaige Sammelklagen-Aktion ist online möglich. Im Fall um das deutsche Container-Investment-Modell P&R sind weltweit 54.000 Anleger betroffen, sie beklagen 3,5 Milliarden € Schaden. Auch die Strafjustiz interessiert sich für den Fall.