Sammeaktion Wirecard für Anleger und Trader

Der Fall „WIRECARD“

Die Eckdaten könnten einem (schlechten) Filmdrehbuch entnommen sein. Ein Konzern, der (vorgeblich) Milliardenumsätze tätigt (2018: EUR 2 Mrd.), der aber außer absurd hoch bewerteten Aktiva in Höhe von EUR 1,4 Mrd. (z.B. Firmenwerte, Kundenbeziehungen, selbst erstellte Vermögensgegenstände etc.), zweifelhaften Forderungsbeständen und (angeblich) fehlenden Zahlungsmitteln (rd. EUR 2 Mrd.) und enormen Schulden (31.12.2018: EUR 3,9 Mrd.) kaum ein werthaltiges Vermögenssubstrat anbieten kann, hat nun überhaupt das Problem, für das abgelaufene Wirtschaftsjahr 2019 einen Großteil seiner Bilanz- und Umsatzpositionen erklären zu können.

Bereits das Sondergutachten der KPMG aus dem April 2020 wurde medial als „Dokument des Grauens“ bezeichnet („Der Spiegel“, 28.04.2020). Fiktive Umsätze, Kreislaufbuchungen, zahlreiche buchhalterische Fehlleistungen, Auftragsrückdatierungen, überhöhte Kaufpreise bei der Übernahme eines indischen Zahlungsabwicklers und fehlende Milliardenbeträge auf Treuhandkonten (KPMG, EY) runden das wirtschaftlich desaströse Gesamtbild ab. Dem Abschlussprüfer EY konnten rd. EUR 2 Mrd. an Treuhandgeldern nicht aufgeklärt werden. Derzeit sind strafrechtliche Ermittlungen im Gange, der Vorstand Markus Braun, 2018 noch der „Aufsteiger des Jahres“ (ein untrüglicher Indikator für den Insolvenzfall des Folgejahres), trat am 19.06.2020 zurück. Inzwischen wurden bereits erste Schadenersatzklagen wegen falscher, unterlassener und unvollständiger Kapitalmarktinformation gegenüber Aktionären gegen die Wirecard AG eingebracht. Betroffen sind hier alle Aktienkäufe vom 24.02.2016 bis 27.04.2020.

Sollten Sie Geschädigte des Geschäftsmodells „WIRECARD“ sein und/oder weitere Informationen zu diesem Fall erhalten wollen, so dürfen wir Sie um eine Stammdatenerfassung auf unserer Homepage ersuchen. Sie erhalten sodann laufende Informationen zu diesem Finanzskandalfall. Hinsichtlich der weiteren Vorgangsweise und weiterer Maßnahmen dürfen wir noch gesondert auf Sie zukommen - ein dbzgl. Newsletter über alle weiteren geplanten Schritte erhalten Sie mit dem Bestätigungs-E-Mail nach der Registrierung.

Achtung, Fristende: Bitte beachten Sie weiters, dass Forderungen im Insolvenzverfahren bis 20.10.2020 angemeldet werden müssen - weitere Informationen dbzgl. von mitarbeitenden Anwälten erhalten Sie ebenfalls im  Bestätigungs-E-Mail!

 

Weiters möchte COBIN claims darauf hinweisen, dass Internet-Portale, die sich ebenfalls der Endung „-claims“ bedienen, im Fall Wirecard NICHTS mit dem Verein zu tun haben und Verein wie auch mitarbeitende Anwälte in keiner Weise mit diesen Portalen kooperieren.

 

 

Weitere Information:
* COBIN claims-Presseaussendung vom 6.7.2020: https://www.cobinclaims.at/aktuelles/fall-wirecard
* Medien-Berichte nach der Aussendung zur Strafanzeige gegen Wirecard-Österreich: 
             zB. ORF: https://orf.at/stories/3175303/